Allgemeines zum Thema Pflichtenheft  
Der Inhalt eines Pflichtenheftes
 

Worum geht es?
Bevor ein Pflichtenheft geschrieben wird, muss festgelegt werden, welche Informationen Gegenstand des Pflichtenheftes sein sollen. Gemäß unserer Definition ist der zukünftige Sollzustand ein wesentlicher Bestandteil des Pflichtenheftes. Der Istzustand soll nur dann in das Pflichtenheft mit aufgenommen werden, wenn er zur Verdeutlichung des zukünftigen Sollzustandes beiträgt.

Was bringt es?
Das Pflichtenheft ist ein Dokument, mit dem die Realisierung von Software vorgenommen wird. Vorgelagert vor dem Pflichtenheft sind Vorstudien und Analysen. Um zu verhindern, dass ein Pflichtenheft ein Mischmasch aus Vorstudie, Analyse und Sollkonzept wird, ist es von großer Wichtigkeit, diese Abgrenzung vorzunehmen.

Das Pflichtenheft ist die Basis für eine technische Realisierung. Aus diesem Grunde sollten bei der Verfassung folgende Fragen gestellt werden:

Hilft diese Information dem Kunden das Pflichtenheft besser zu verstehen?
Ist diese Information für den Entwickler hilfreich?

Vom Grundsatz her sind diese Fragen in jeder Phase der Pflichtenhefterstellung zu stellen. Jedoch ist die Gefahr unterschiedliche Informationsinhalte zu vermischen, geringer, wenn das Pflichtenheft vor dem Hintergrund dieser Fragen erarbeitet wird. Alle vorgelagerten Analysearbeiten sollten nicht Gegenstand eines Pflichtenheftes werden.

 
 


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