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Wie
wird es gemacht?
Dieser Punkt ist für den Autor eines Pflichtenheftes besonders wichtig.
Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie mit
den kritischen Erfolgsfaktoren umgegangen wird. Der Autor des Pflichtenheftes
hat die Aufgabe, alle aus seiner Sicht erfolgskritischen Faktoren aufzuzählen.
Auf diese Weise kann der Auftraggeber helfen, evtl. auftretende Probleme
zu überwinden. Der Autor kann zudem diese Dinge -falls nötig-
beim Auftraggeber einfordern. Dieser Punkt bietet die Möglichkeit,
Risikomanagement bereits im Vorfeld zu betreiben.
Anders als bei den
Punkten Aufgabenstellung und Zielsetzung haben sich bei
der Pflichtenhefterstellung einige kritische Erfolgsfaktoren herauskristallisiert,
die fast immer berücksichtigt werden können.
Beispiele:
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termingerechte
und ausreichende Mitarbeit der Fachabteilungen |
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Dieser
Punkt ist der Hauptgrund, warum die Erwartungen an ein Pflichtenheft
häufig nicht erfüllt werden. Teammitglieder, die sich aus
Mitarbeitern der Fachabteilungen zusammensetzen sind vielfach mit
der zusätzlichen Arbeit an dem Pflichtenheft überlastet.
Dies ist immer dann der Fall, wenn diese Arbeit neben dem eigentlichen
Tagesgeschäft auf diese Mitarbeiter zukommt. Der Auftraggeber
soll hier helfen, dass die benötigten Mitarbeiter entsprechend
freigestellt werden. |
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ausreichende
Ausstattung mit Arbeitsmitteln |
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Während
der Arbeit an einem Pflichtenheft werden permanent bestimmte Arbeitsmittel
benötigt. Das fängt mit Besprechungsräumen an und hört
mit einem Flipchart auf. Alle diese "Kleinigkeiten" können
Terminverzögerungen mit sich bringen. So werden z. B. gemeinsame
Besprechungen angesetzt und es ist kein Raum frei. Abläufe sollen
der Fachabteilung präsentiert werden, jedoch fehlt leider der
Projektor. Mit Hilfe des Auftrages wird sichergestellt, das der Autor
Zugriff auf alle notwendigen Arbeitsmittel hat, bzw. das der Auftraggeber
die Bereitstellung dieser Mittel sicherstellt. |
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Entscheidungen
über Änderungen relevanter Geschäftsabläufe werden
nur in Abstimmung mit dem Autor des Pflichtenheftes getroffen |
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Häufig
kommt es vor, dass während der Arbeit an einen Pflichtenheft,
bestimmte bereits fertiggestellt Abläufe in ihrer Darstellung
nicht den gewünschten Anforderungen entsprechen. In diesen Fällen
stellt sich meist heraus, dass parallel zur Arbeit am Pflichtenheft
betroffene Geschäftsabläufe geändert wurden. Eine solche
Situation kann im Einzelfall zur kompletten Neukonzeption des Pflichtenheftes
führen. Aus diesem Grunde sollten alle Entscheidungen, die Geschäftsabläufe
des Pflichtenheftes betreffen, nur in Abstimmung mit dem Autor des
Pflichtenheftes getroffen werden. Nur auf diese Wiese wird sichergestellt,
dass die im Pflichtenheft geleistete Arbeit die zukünftig gewünschte
Situation korrekt darstellt. |
Dies ist nur eine
kleine Anzahl von Punkten, die als kritische Erfolgsfaktoren maßgeblichen
Einfluss auf die Pflichtenhefterstellung nehmen können. Der Autor
muss für seine Arbeit diese Liste um die Punkte erweitern, die seine
spezielle Situation betreffen. Neben Erfahrungswerten aus früheren
Kontakten mit dem Auftraggeber, hilft auch ein Gespräch mit der Fachabteilung.
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