| Möglichkeiten der Visualisierung von Sachverhalten | |||
| Allgemeines | |||
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Worum
geht es? Problematisch ist es jedoch, bei der Vielfalt der zu klärenden bzw. erklärenden Sachverhalte die richtige Darstellungsform zu finden. Dem Anspruch an eine kundenorientierte Beratung kann nicht gerecht werden, wenn versucht wird, dem Kunden Formen der Visualisierung aufzuzwingen, deren Informationsgehalte nicht einfach für ihn verständlich und damit konsumierbar sind. In der Praxis haben sich hier zwei Arten gezeigt, mit denen versucht wird, den Fachabteilungen einzelne Sachverhalte zu verdeutlichen. Zum einen gibt es die methodische Vorgehensweise im Sinne eines case-Tools. Hier haben die Berater eine Vorgehensweise gelernt und versuchen die Kommunikation mit der Fachabteilung mit Hilfe ihrer Methode durchzuführen. Dies ist immer dann erfolgreich, wenn der Berater zum einen die Methode sehr gut beherrscht und zum anderen in der Lage ist, die manchmal recht abstrakten Darstellungsformen bzw. Methodennotationen dem Kunden nahe zu bringen. Hierzu ist sehr viel Erfahrung im Umgang mit der Methode im Speziellen und den Kunden im Allgemeinen notwendig. Sollte die Methode vom Berater nicht perfekt beherrscht werden, kann es ganz schnell passieren, dass sich Diskussionen mit der Fachabteilung entweder um die methodisch korrekte Darstellung eines Sachverhaltes drehen. Oder der Berater kann mit der Art der Visualisierung einen Sachverhalt nicht korrekt bzw. nicht verständlich darlegen. In beiden Fällen entsteht die Situation, dass nicht mehr an der eigentlichen Problemlösung gearbeitet wird, sondern dass über Arten der Darstellung bzw. Methoden gesprochen wird. Im schlimmsten Fall schalten die Leute ab und es ist nicht mehr möglich, die Kommunikation fortzuführen. Zum anderen gibt es die "Meister der Improvisation". Hier wird durch den Berater versucht, ad hoc ein Sachverhalt durch Visualisierung zu verdeutlichen. (Jemand springt mal eben an die Tafel und fängt an zu malen.) Auch hier ist es wieder dem Geschick und der Erfahrung des Einzelnen überlassen, wie erfolgreich diese Form der Zusammenarbeit mit dem Kunden ist. In diesem Falle besteht die Gefahr, dass durch eine falsche bzw. unzureichende Form der Visualisierung Information falsch verstanden bzw. unvollständig erklärt werden. Was
bringt es? Es wird hier bewusst keine der heute populären Vorgehensweisen wie z. B. die der OOA oder der UML beschrieben. Hier haben die Spezialisten die eindeutig besseren Verfahren und die umfangreicheren Möglichkeiten. An dieser Stelle soll vielmehr eine Auswahl an Beispielen Hilfestellungen bieten, wie bestimmte, immer wieder auftauchende Sachverhalte einfach visualisiert werden können. Die nachfolgend dargestellten Beispiele orientieren sich daher nicht an einer bestimmten Methode. Es wurde bei der Auswahl der verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten jedoch darauf geachtet, dass alle Grafiken per Hand an einer Tafel, einem Flipchart o. ä. umgesetzt werden können. Die gewählte Reihenfolge der dargestellten Visualisierungsmöglichkeiten geht vom Groben ins Feine. Es wird mit Vorschlägen begonnen, die helfen, grobe Sachverhalte darzustellen. Die dann folgenden Vorschläge bieten Vorschläge für immer detailliertere Möglichkeiten Sachverhalte zu visualisieren. Wir sind uns durchaus bewusst, dass es zu diesem Thema ganz andere Sichtweisen geben kann. Auch soll mit diesem Angebot nicht eine nicht methodische Vorgehensweise propagiert werden. Vielmehr sollen Wege aufgezeigt werden, wie ohne das Aufkommen großer semantischer Lücken gemeinsam mit der Fachabteilung Ergebnisse erarbeitet werden können. Sollten Sie Ergänzungen, Anmerkungen oder eigene Erfahrungen zu diesem Thema haben, schreiben Sie uns! |
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