Kurzbeschreibung  
Das Konzept
 

Die Grundidee auf der HDvO basiert, ist die Annahme, daß sich jedes Programm als Aktion-Ergebnis-Beziehung beschreiben lässt. Das Konzept verfolgt hierbei einen technisch pragmatischen Ansatz. Innerhalb von HDvO wird immer von der Frage ausgegangen "eine Aktion wird ausgeführt - welche Ergebnisse werden produziert?"

Bei der Beschreibung eines Programms kann man genauso vorgehen. Jedes Programm, das man aufruft bzw. jede Funktion die ausgeführt wird, produziert ein oder mehrere Ergebnisse. Diese Ergebnisse können in Form von Objekten beschrieben werden.

Als Objekt wird jede in sich abgeschlossene funktionale Einheit angesehen. Dies kann z. B. eine Bildschirmmaske, ein Ausdruck usw. sein. Innerhalb von
HDvO sind dazu verschiedene Objekte definiert worden, die es erlauben, auf einfache Weise alle Ergebnisse einer Aktion zu klassifizieren und zu beschreiben. Alle Ergebnisse nach Auslösen einer Aktion, werden in einer Hierarchie dargestellt.

 Folgende Objekte werden in HDvO verwendet:

Mit dem Objekt Menü werden alle Auswahlmöglichkeiten innerhalb eines Programms beschrieben.

Das Objekt Vorgang ist für die Beschreibung programminterner Verarbeitungen vorgesehen.

Als Dialog werden die Ausgaben von Programmen auf dem Bildschirm angesehen

Mit dem Objekt Ereignis werden Einflüsse beschrieben, die von außen auf die Anwendung einwirken um danach eine Reaktion innerhalb dieser Anwendung hervorzurufen.

Das Objekt Datei dient zur Beschreibung von Dateistrukturen.

Jede Anwendung, die Daten in Form von Belegen herausgibt kann diese Belege mit Hilfe des Objektes Ausgabe beschreiben.

 
 

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